Sonntag, 20. März 2011
Menschenrechte in Argentinien: Lesung + Ehrung
12.10.2010
EntwicklungPartnerschaftenMission EineWelt unterwegs
Menschenrechte in Argentinien: Lesung + Ehrung
Eine Gruppe ehemaliger lateinamerikanischer Exilierter, vertreten durch Alejandro Franco,(Galerie Arauco, Nürnberg) bat das Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg im Rahmen seiner internationalen Arbeit, den Pfarrer Heinz F. Dressel zu danken und ihm eine Ehrung zukommen zu lassen. In verschiedenen Publikationen wurde die wichtige Rolle von Herrn Dressel während seiner Tätigkeit als Leiter des Ökumenischen Studienwerkes in Bochum dokumentiert, indem er vielen Menschen durch die Vergabe von Auslandsstipendien half deren Leben zu retten. Der gebürtige Oberfranke (1929) war nach dem Studium in Neuendettelsau für 15 Jahre nach Brasilien gegangen. Danach hatte er die Leitung des Ökumenischen Studienwerks e.V. in Bochum übernommen. Er nutzte die Möglichkeiten dieser Position, um - unabhängig von ihrem Glauben, ihren politischen Einstellungen oder ihrer Nationalität - politisch Verfolgten Südamerikas, die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland zu ermöglichen. So konnten diese ihr Studium bzw. ihren Kampf gegen die Militärdiktaturen fortsetzen. Die Auszeichnung soll in Form einer Urkunde an Herrn Pfarrer Heinz F. Dressel ausgehändigt werden. Im August 2007 wurde Herr Pfarrer Dressel von den nunmehr demokratischen Regierungen Argentiniens und Chiles für sein Wirken mit hohen Orden ausgezeichnet. Allein in Deutschland erhielt er bis dato noch keinerlei Ehrungen. Aufgrund dessen organisiert das IB in Kooperation mit Mission EineWelt und weiteren Kooperationspartnern auf Wunsch vieler in Nürnberg lebender lateinamerikanischer MitbürgerInnen am 12. Oktober 2010 in der Villa Leon unter dem Titel "Menschenrechte in Argentinien" eine Veranstaltung, welche sich in zwei Teile gliedert. Im ersten Teil wird Pfarrer Heinz Dressel durch Teilnahme ehemaliger Exilierter geehrt, im zweiten Teil wird die argentinische Schriftstellerin Maria Teresa Andruetto aus ihrem Roman "Wer war Eva Mondino?" lesen. Maria Teresa Andruetto wurde als Mitglied der argentinischen Delegation zur Buchmesse in Frankfurt Mitte Oktober in diesem Jahr geladen. Das Buch von Frau Andruetto wurde vor kurzem vom Rotpunktverlag herausgegeben und dokumentiert die Lebensgeschichte einer außergewöhnlichen Frau, die aus politischen Gründen während der Militärdiktatur Argentiniens inhaftiert, gefoltert und ihres neugeborenen Kindes, welches sie aufgrund von Vergewaltigung im Verlies gebärte, beraubt wurde. Lesung (span./deutsch) mit María Teresa Andruetto (Argentinien) "Wer war Eva Mondino?", Rotpunktverlag 2010 Die in Córdoba (Argentinien) lebende Schriftstellerin erzählt in Form eines Untersuchungsberichts die Lebensgeschichte einer außergewöhnlichen Frau, die in die Mühlen der Diktatur gerät. Die Frau überlebt die Haft, jedoch zu einem hohen Preis. Die Zeugenaussagen spiegeln nicht nur ihr Schicksal, sondern beleuchten auch Angst, Heuchelei und das Mitmachen der Gesellschaft in jenen Jahren. Argentinien ist das Schwerpunktland der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt/M.. María Teresa Andruetto ist dort mit der argentinischen Delegation zu Gast.
EntwicklungPartnerschaftenMission EineWelt unterwegs
Menschenrechte in Argentinien: Lesung + Ehrung
Eine Gruppe ehemaliger lateinamerikanischer Exilierter, vertreten durch Alejandro Franco,(Galerie Arauco, Nürnberg) bat das Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg im Rahmen seiner internationalen Arbeit, den Pfarrer Heinz F. Dressel zu danken und ihm eine Ehrung zukommen zu lassen. In verschiedenen Publikationen wurde die wichtige Rolle von Herrn Dressel während seiner Tätigkeit als Leiter des Ökumenischen Studienwerkes in Bochum dokumentiert, indem er vielen Menschen durch die Vergabe von Auslandsstipendien half deren Leben zu retten. Der gebürtige Oberfranke (1929) war nach dem Studium in Neuendettelsau für 15 Jahre nach Brasilien gegangen. Danach hatte er die Leitung des Ökumenischen Studienwerks e.V. in Bochum übernommen. Er nutzte die Möglichkeiten dieser Position, um - unabhängig von ihrem Glauben, ihren politischen Einstellungen oder ihrer Nationalität - politisch Verfolgten Südamerikas, die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland zu ermöglichen. So konnten diese ihr Studium bzw. ihren Kampf gegen die Militärdiktaturen fortsetzen. Die Auszeichnung soll in Form einer Urkunde an Herrn Pfarrer Heinz F. Dressel ausgehändigt werden. Im August 2007 wurde Herr Pfarrer Dressel von den nunmehr demokratischen Regierungen Argentiniens und Chiles für sein Wirken mit hohen Orden ausgezeichnet. Allein in Deutschland erhielt er bis dato noch keinerlei Ehrungen. Aufgrund dessen organisiert das IB in Kooperation mit Mission EineWelt und weiteren Kooperationspartnern auf Wunsch vieler in Nürnberg lebender lateinamerikanischer MitbürgerInnen am 12. Oktober 2010 in der Villa Leon unter dem Titel "Menschenrechte in Argentinien" eine Veranstaltung, welche sich in zwei Teile gliedert. Im ersten Teil wird Pfarrer Heinz Dressel durch Teilnahme ehemaliger Exilierter geehrt, im zweiten Teil wird die argentinische Schriftstellerin Maria Teresa Andruetto aus ihrem Roman "Wer war Eva Mondino?" lesen. Maria Teresa Andruetto wurde als Mitglied der argentinischen Delegation zur Buchmesse in Frankfurt Mitte Oktober in diesem Jahr geladen. Das Buch von Frau Andruetto wurde vor kurzem vom Rotpunktverlag herausgegeben und dokumentiert die Lebensgeschichte einer außergewöhnlichen Frau, die aus politischen Gründen während der Militärdiktatur Argentiniens inhaftiert, gefoltert und ihres neugeborenen Kindes, welches sie aufgrund von Vergewaltigung im Verlies gebärte, beraubt wurde. Lesung (span./deutsch) mit María Teresa Andruetto (Argentinien) "Wer war Eva Mondino?", Rotpunktverlag 2010 Die in Córdoba (Argentinien) lebende Schriftstellerin erzählt in Form eines Untersuchungsberichts die Lebensgeschichte einer außergewöhnlichen Frau, die in die Mühlen der Diktatur gerät. Die Frau überlebt die Haft, jedoch zu einem hohen Preis. Die Zeugenaussagen spiegeln nicht nur ihr Schicksal, sondern beleuchten auch Angst, Heuchelei und das Mitmachen der Gesellschaft in jenen Jahren. Argentinien ist das Schwerpunktland der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt/M.. María Teresa Andruetto ist dort mit der argentinischen Delegation zu Gast.
Samstag, 4. September 2010
Freitag, 3. September 2010
Apresentação Eckert O sol nasce para todos
Kurt Benno Eckert O sol nasce para todos
Historias narradas para meus netos Cachoeira do Sul,
2009
Apresentação
Neste, nosso mundo moderno, as impressões com as quais diariamente temos que lidar são múltiplas e, consequentemente, em geral meio superficiais, coisas que vêm e vão e aparecem novamente. É por isso que tão facilmente esquecemos dados e fatos realmente importantes em nossa vida. Parece que a memória a respeito da história - inclusive de nossa história particular - não pertence às coisas que mais nos destacam. Quem foram Miquel Arraes ou Carlos Lacerda? Já faz tanto tempo que faleceram! Quem sabe os nomes de seus bisavôs? De que mais carecemos neste mundo marcado pela TV e pelo computador é uma clara noção da história, antes de tudo da própria história: quem sou eu, de onde venho, quem eram meus antepassados, em que circunstâncias particulares, familiares, sociais e políticos eles se desenvolveram?
Lembro-me de livros e documentos muito valiosos, a maioria escritos e publicados no curso dos primeiros 50 anos do século XX, de testemunhas da época, como Alfred Funke, W. Heeren, Gustav Stutzer, Friedrich Wüstner, Carlos H. Hunsche, Heinrich Wilhelm Hunsche, como também da segunda metade do século, Artur Gustav Schmidt, p. ex. Os livros desses autores um tesouro da história não apenas dessas pessoas, mas de períodos da aculturação dos migrantes alemães e da Igreja protestante marcada pela reforma luterana; e dão vivo e ilustrativo testemunho da própria história estatal e nacional no respectivo período.
A obra do Pastor emérito Kurt Benno Eckert enquadra-se honrosamente nesta ilustre série de autores que enriquecem nosso fundo de conhecimento histórico e, com isso, também nossa autopercepção.
O autor nos convida a participar das vivências de seus antepassados da Saxônia, que haviam escolhido justamente o Brasil para lá procurarem seu futuro e edificarem sua vida em tempos difíceis; passaram, inclusive, pelos „anos de chumbo", como o autor denomina a Guerra Mundial de 1914 -18. Ao ouvirem dos acontecimentos no Império do Kaiser Wilhelm II., os homens apresentaram-se perante o cônsul em Joinville para cumprirem seu „dever nacional de defender a pátria" no além-mar. Acontece, porém, que a marinha inglesa patrulhava o atlântico, parava e inspecionava os que atravessavam o oceano prendendo os alemães. Era por isso que o cônsul declarou que nenhuma embarcação partiria do Brasil levando „voluntários da pátria" alemães.
A seguir, narra-nos o autor o seu próprio caminho, da infância em Santa Catarina e no Paraná, de seus tempos de estudante no Rio Grande do Sul, caminho que se cruza com o caminho principal da história global e nacional, marcada, antes de tudo, pela nacionalização, pelos „anos de chumbo" e pela repressão dos imigrantes provenientes de países do „eixo": Alemanha, Itália e Japão.
O P. Eckert nos regala um livro que muito fala de pessoas que também chegamos a conhecer ao ensaiarmos - como „residentes" novatos neste Brasil - os primeiros passos na „serra das Missões", em Tuparendi, Tucunduva, Pratos e Linha Machado, Horizontina, etc. A narrativa do colega Kurt Benno lembrou-nos, inclusive, aquele maravilhoso piano na sala da casa Mundstock; para nós, significava „uma jóia na mata".
Bem no primeiro dia que da Europa chegamos ao Morro do Espelho, em São Leopoldo, ao famoso „Instituto Pré-Teológico"(IPT), meu colega Bertoldo Weber, então professor deste instituto, cumprimentou os dois novatos, o P. Bohnenkamp e a mim, com as palavras um tanto estranhas: „Meus senhores, sem dúvida vocês sequer podem imaginar que acabo de ter lutado contra vocês!" Ele fora membro do contingente brasileiro que, ao lado dos aliados, lutou contra o exército alemão em Monte Cassino, Itália. Fazia apenas 7 anos da derrota do regime de Hitler quando entramos no Brasil em 1952. O passado era ainda muito presente em ambos os continentes.
Também o P. Eckert fala da guerra e dos „teutos", naquela época. Hoje constatamos com certa curiosidade a opinião dos teutos sobre o corpo expedicionário. Perguntavam eles, como o sr. Kurt Benno se lembra: „Porque morrer pelos franceses e britânicos se a guerra praticamente já terminou?" O autor, contudo, lembra também os pastores detidos como também os dias do „povão", com os quebra-quebras, em certas circunstâncias tão populares no país.
Vale destacar: o narrador é testemunha dos acontecimentos de um período a cujos fatos e números em livros de história inspira vida e clareza por deixar nos participar de suas experiências.
O jovem Kurt Benno veio a ser aluno do „Proseminar" (IPT), onde foi educado na primeira turma dos „pastores made in Brazil", que, durante a guerra e o pós-guerra, marcou profundamente os destinos do então „Sínodo Riograndense".
No período anterior, antes de tudo na década 1930 até a fase da „nacionalização", numa Igreja majoritariamente marcada por pastores enviados pela Igreja Evangélica da Alemanha, sentiam-se claramente os reflexos dos acontecimentos no além-mar e, especialmente, o antagonismo ideológico entre os „cristãos germanizantes" („Deutsche Christen") e a Igreja Confessante („Bekennende Kirche"), p. ex. A juventude não ficou à parte destes antagonismos. Neste contexto é muito interessante o que o autor conta sobre suas experiências nos seus estudos no Morro do Espelho. Terminadas as aulas do dia, os alunos se juntavam para cultivar a camaradagem entre si em horas livres as tardias praticando esporte, cantando e dedicando-se ao estudo e à discussão de temas culturais, sociais e patrióticos, preparando-se desta maneira para uma vida marcada pelo civismo. O círculo que os reunia chamava-se o „Ring" - anel ou aliança. Nos dias de festas, o 25 de julho, p. ex. - o „dia da imigração alemã", em seus uniformes, marchavam pelas ruas de São Leopoldo até a praça pública com o monumento do imigrante cantando „Die blauen Dragoner, sie reiten mit klingendem Spiel durch das Tor (...)" Com a „nacionalização" o „Ring" desapareceu, já não houve marchas nem uniformes ou canções „em língua estrangeira". Suspeitava-se do perigo da subversão (...) É conhecida esta história histérica.
O „Ring" não era „a Spiegelberg-SA", como incorretamente o havia caracterizado numa publicação de 1971. Fui devidamente corrigido por colegas que frequentaram o „Proseminar" [Instituto Pré-Teológico] no respectivo período. A ideologia do „Ring" não era nazista; provinha de época bem anterior, quem sabe, dos tempos de Bismarck; foi naquela época que surgiu o hino „Heil dir im Siegerkranz, Retter des Vaterlands ...". Preferia definir de „nacional-patriotismo" a espécie de ideologia predominante entre os tempos da imigração e o auge do fascismo. Resultado do „Kultur-Protestantismus"- protestantismo cultural - da época no país de origem (importado pelos pastores provindo da Alemanha). A outra corrente de pensamento a encontrei, de forma maciça, ao ler velhos Almanaques („Jahrweiser") e edições da revista „EJ", de autoria do P. Erich Knäpper.
Em seu livro sobre a história da comunidade de Cachoeira - Quando Florescem Os Arrozais, Porto Alegre 1994 - o P. Eckert refere-se à 39ª Assembleia Geral do Sínodo no ano de 1932 a narrar: „A conferência principal, a cargo de Prepósito Funcke, dissertou sobre o tema: 'Igreja e tradição étnica'. Foi um tema polêmico. Naqueles anos, todavia, era comum a opinião de que, para preservar os valores do evangelho e da confissão luterana, deviam-se preservar os valores culturais da etnia. O maior perigo, porém, advinha naquele tempo das idéias da doutrina nazista, que procuravam impor uma concepção de mundo diferente da doutrina cristã. O tema ainda seria motivo de muita polêmica, discussão e sofrimento entre os pastores e na Igreja." (S. 64) Sente-se ainda hoje a tensão ideológica onipresente naqueles anos em que se formaram os jovens pastores.
Enquanto estudante do curso de Teologia, o presidente do Sínodo Riograndense enviou a Tuparendi o jovem aluno Kurt Benno, na condição de „substituto" do pastor, detido por ser cidadão alemão. Felizmente a comunidade evangélica da região tinha um excelente presidente, o sr. Lückemeier, que, por iniciativa própria e ao seu risco pessoal, mandou edificar a casa paroquial, oferecendo o projeto já realizado aos membros da pequena comunidade. Este detalhe demonstra a dinâmica desse homem, também em outros contextos - coincidência muito feliz para os teutos evangélicos do lugar!
O narrador fala também do imigrante alemão Willi Steinschen, o „arquivo vivo" da comunidade em formação. Homem culto, mas também representando uma antecipada espécie de hippy. Chegamos a conhecê-lo bem no início de nossa carreira na casa paroquial em Tuparendi, que nos forneceu amparo até que a comunidade de Pratos terminasse nossa futura casa. O Willi gostava de contar coisas da história da comunidade e dos pastores de Santa Rosa, centro maior da região. Falou, p. ex., das aventuras do P. Wolf, mas principalmente do legendário pastor Gustav Hahn.
O seminarista Liesenberg foi não apenas o primeiro „substituto" na comunidade, mas também o primeiro „substituto" preso, apesar de ser cidadão brasileiro; pois foi denunciado por ter falado em língua alemã, rigorosamente proibida na época. Foi preso com toda uma turma de amigos e parentes convidados para festejarem um aniversário na zona rural onde muitas pessoas sequer sabiam falar o vernáculo. Toda aquela turma festejando um aniversário foi levada para Porto Alegre! Foi a benevolência do próprio delegado porto-alegrense que os salvou de maiores dificuldades. Ele os mandou para casa - a 500 km de distância! Tempos difíceis para gente modesta!
O Willi Steinschen, alemão nato, com o presidente da comunidade, o sr. Lückemeier, verdadeiro brasileiro, e outros teutos, foram presos em Santa Rosa. Devido às elevadas despesas da delegacia por causa da alimentação de tantos presos, estes foram postos em liberdade, com exceção do sr. Lückemeier, que foi hostilmente maltratado. Foi com horror que o pessoal se lembra do comportamento dos policiais nos tempos de Getúlio!
O „substituto" Eckert - antes de cada culto dominical - tinha que se apresentar na delegacia para entregar uma lista de todos os participantes do culto. Como saber com antecedência quem participaria do culto? Eckert, utilizando uma máquina de escrever da casa Mundstock, copiou uma lista de todos os membros inscritos e regularmente entregava ao delegado uma cópia desta relação. Foi assim. Dura lex est lex, como haviam aprendido os estudantes no „Proseminar".
Para alguém como nós, que tantas vezes esteve pessoalmente em Linha Machado, primeiro de carroça, depois num velho automóvel marca Chevrolet, ano de construção 1929, tudo que o autor nos conta daquele lugarejo é muito interessante.
Os moradores, diz, teuto-russos „teimosos", formavam uma comunidade difícil; especialmente as „assembléias gerais" gravaram-se em sua memória. Um fator que mais ainda complicou a coisa foi a concorrência da comunidade „missouriana", composta de luteranos fundamentalistas com um pastor oriundo dos Estados Unidos, que tentou transferir aquele incrível fundamentalismo que se conhece de lá, onde rejeitam o conceito científico da evolução e afirmam que esse mundo foi criado no espaço de uma só semana, exatamente há 5.000 anos.
No povoado Pratos as coisas não eram essencialmente melhores. O centro, na rua principal, era formado pela casa comercial Pfitscher. Na rua paralela havia meia dúzia de igrejas: a católica, evangélica, batista e uma igreja russo-ortodoxa de duas torres, igreja fundada por um general russo. A igreja ficou famosa por causa das melodiosas canções litúrgicas dos cossacos; e, pertinho, havia mais uma igreja luterana missouriana fundamentalista. Ao planejar o povoado, os agrimensores reservaram um terreno para cada comunidade religiosa, detalhe impressionante.
Para nós, que somos muito amigos da família Mundstock, o capítulo do livro que dela trata torna-se sumamente interessante. Conta o autor como o „substituto" celebrou seu 22º aniversário na casa Mundstock e como se criaram laços de amizade com a família Mundstock, em que até encontrou sua futura esposa Herta.
Nesse meio tempo a guerra na Europa terminara, mas continuava a exigência de entregar antes dos cultos aquela lista dos participantes e a necessidade de apresentar formalmente um „requerimento" para conseguir a „permissão" para a realização do culto dominical, apesar da diminuição da perseguição de „alemães" e „italianos" no país inteiro. Foi o sr. Lückemeier que conseguiu a dispensa da prática boba do delegado de Santa Rosa. Assim terminaram as besteiras das autoridades regionais.
Um capítulo inteiro do livro é dedicado à D. Helena Mundstock, nossa saudosa comadre. Ela - filha de imigrantes suecos - foi uma pessoa com boa educação escolar e geral, „boa cria", como dizem os gaúchos. Ela aprendeu duas línguas, a língua materna, que era o sueco, e a língua oficial, o português. Havia lido uma série de livros brasileiros na época em moda. Falava a língua alemã devido à convivência com muitos imigrantes de origem alemã, já que no povoado de Guarany havia muitos teuto-russos, e Belo Centro - depois batizado de „Tuparendi" - fora um lugar quase que exclusivamente „alemão".
É comovente como P. Eckert chama a D. Helena a „mãe" dos pastores e de suas famílias, que haviam chegado da Alemanha, também „de trânsito" em Tuparendi, ou cujas senhoras procuraram o Hospital dos irmãos Hase para lá dar vida aos seus filhos, como foi nosso caso. Éramos a primeira família pastoral em Pratos e passamos semanas em Tuparendi, e o nosso primeiro filho, Ulrich, nasceu no Hospital dos doutores Hase porque a D. Helena havia insistido para que minha esposa ficasse na casa dela no período crítico, e não lá em Pratos, „no fim do mundo".
O que Kurt Benno Eckert narra sobre a chegada do Pastor Scheele em Tuparendi no ano de 1948 - 4 anos antes de nossa chegada em Tuparndí e Pratos! - nos lembra nossas próprias experiências na região: numa „assembléia geral" da comunidade, convocada para introduzir o P. Scheele, o P. Gottschald, chegado da direção do Sínodo em São Leopoldo, apresentou o novo pároco. Mas não foi coisa fácil, não: estourou uma discussão sobre o salário proposto pelo Sínodo para o novo pastor. O grupo, descontente, argumentou: O Eckert passou 6 anos aqui e nunca houve discussão nenhuma sobre o salário dele. Ele aceitou o que ele recebia sem reclamação alguma. Agora vem aí um novo pastor e se espera que a gente pague mais do que anteriormente.
O presidente Lückemeier disse mais ou menos: „DEFENDI esta comunidade durante todos estes anos de guerra: o P. Dedekind foi seis vezes preso, e nós componentes da diretoria defendíamos os direitos da comunidade e sobrevivemos. Mas agora eu fico com vergonha! Sugiro que votemos democraticamente e que seja feito o que a maioria decidir." Concordaram e ficou aceito o salário proposto pelo Sínodo Riograndense.
Eckert, a partir deste momento, ficou funcionário da casa Mundstock, onde ganhava 1.500,- mil reis ao mês. Antes, durante os 6 anos na paróquia, recebera apenas 500.- mil reis. (E nós, quando chegamos 4 anos depois a Pratos, em época de inflação galopante, deveríamos receber 2.500 mil reis - mas foi uma luta que nos esmagou ... quem nos substituiu foi um solteiro, muito mais barato ... )
Acontece que por muito tempo, primeiro o governo imperial, depois o republicano, havia completamente abandonado os imigrantes que cultivavam as matas riograndenses. Não providenciou nem escolas, nem professores. Nos núcleos maiores da imigração, como p. ex. na região de São Leopoldo, os poucos pastores tomaram conta da educação escolar dos filhos da comunidade. Na „nova colonia", p. ex. na região do Alto Uruguai, com Santa Rosa, Horizontina, Três de Maio, Três Passos etc., a situação era completamente diferente. Quase não havia pastores, nem professores nem capelas ou escolas. Em consequência, o que costumamos chamar de „cultura geral", era escasso entre a população rural que lutava porá garantir sua subsistência. E havia duas „facções" natas em toda região: o catolicismo, no tempo do império religião oficial e exclusiva, e essa minoria protestante. Além disso, sentia-se a influência do „modernismo" ou da „iluminação", que perpetrou também a colônia teuta. Notava-se uma forte influência do Carlos von Koseritz, com o famoso „Koseritz-Kalender" e outras publicações dele, o impacto da ideologia dos „livres pensadores". Devido a esta realidade sociocultural presente também no interior, na „colonia", desenvolveu-se uma espécie de „confrontação cultural", sem violência, mas com difamações, fato também registrado pelo adolescente Kurt Benno.
Em certos grupos havia demasiada difamação de padres, freiras e pastores. Denominaram escolas evangélicas de „escola dos Mucker", devido ao episódio histórico dos Muckeres no interior de Sapiranga. Difamavam os pastores, „que trabalham só aos domingos, ficando em casa durante a semana ", sem considerar, p. ex., que eles lecionavam na escola comunitária todos os dias úteis ou atendiam filiais afastadas e até muito remotas da sede da paróquia, etc. Quando os pastores, os quase exclusivos educadores da juventude, planejaram construir uma escolinha maior, os críticos apenas reclamaram: quem vai pagar tudo isso? Os colonos! E ninguém lembrou que muitas vezes foi a Obra Gustavo Adolfo, do país de origem, quem carregou o peso maior da construção, etc.
Depois de ter-nos apresentado a história de seus antepassados, imigrantes, colonos e comerciantes, e sua própria história que o levou do Estado do Paraná e Santa Catarina até o Rio Grande do Sul, história fascinante, apresentada com incontáveis estórias interessantíssimas, o autor narra „o restante", a conclusão do curso de teologia, o período ativo do pastor devidamente formado e ordenado e o alcance do status de „emérito", vivendo e escrevendo lá entre sua última comunidade na vida profissional, em Cachoeira do Sul.
Voltaremos ao jovem estudante que já havia servido como „substituto" de pastores impedidos de exercer o ministério por causa da guerra e, depois, no ano de 1948, como assistente comercial da casa Mundstock e feliz pai da filha primogênita Clarissa, em Tuparendi: Quando, depois de tempos difíceis, no Morro do Espelho em São Leopoldo, a „Escola de Teologia" começou de funcionar novamente, o Kurt Benno em 1949 inscreveu-se no terceiro semestre. Formou-se em questão de dois anos, estudando muito e com seus quatro companheiros de curso - entre eles o Arno Wrasse e o Erdmann Goetz - lendo livros teológicos dia e noite. Entre os professores encontraram-se, além do diretor, D. Hermann Dohms, os pastores Heinrich Höhn, Ernesto Schlieper e Bertoldo Weber (aquele que fizera parte do corpo de expedicionários na Itália), para mencionar apenas estes. Havia apenas 20 estudantes, muitos deles encontramos ainda lá quando chegamos ao IPT em 1952 da Alemanha. Tudo era bastante primitivo: a Escola de Teologia não tinha casa própria; os estudantes ocupavam salas de reunião, o porão do Centro de Impressos e a biblioteca do Sínodo Riograndense; dormiam nas casas dos professores e frequentavam a sala de refeições do Instituto Pré-Teológico. O Kurt Benno, ao escrever sua tese final, não encontrou nenhum livro do famoso professor Karl Barth na pobre biblioteca sinodal - onde a maioria de livros era da herança do pastor Rotermund. Finalmente ele conseguiu um tomo da „Dogmatica" dele na rica biblioteca dos jesuítas, cujo seminário encontrava-se na vizinhança do Morro do Espelho.
Com o diploma no bolso, em 1951 o colega Eckert foi chamado para servir na comunidade de Serra do Cadeado, pertinho da cidade de Ijuí, que naquela época era o centro administrativo e comercial absoluto na região do Alto Uruguai. Foi lá, na casa paroquial da comunidade evangélica de Ijuí que cheguei a conhecer o Kurt Benno ao visitar a família do pastor Jost, que era o pastor regional daquela enorme região frutífera.
Enviado à paróquia de Serra do Cadeado, lugar difícil, pois existia muita desunião na comunidade naquele momento, o jovem pastor hospedou-se no hotel, pois não havia casa paroquial naquele momento. Foi encarregado, além do pastorado, com a direção da escola evangélica. Por não haver locomoção oferecida pela comunidade, Kurt Benno adquiriu uma „aranha" com que visitava os membros fora do lugar em dias de sol; quando chovia, com as estradas de terra vermelha intransitáveis, ele ia a cavalo mesmo, como a maioria dos colonos.
Passados uns meses, a comunidade ofereceu uma casa ao pastor e a professora da escola da comunidade, que não tinha outro amparo; o Kurt Benno chamou sua esposa com a filinha Clarissa de Tuparendi e em conjunto cuidaram da comunidade. A esposa do pastor logo foi aceita pela comunidade, e muita gente veio para conversar com ela, antes de aproximar-se com seus assuntos ao pastor. Não demorou até que também a desunião entre os membros e a diretoria da comunidade desapareceu, e se criou um clima de paz e tranquilidade no povo.
Na hora do culto dominical a senhora do pároco reunia as crianças numa sala para lidar na „escola dominical", uma reunião onde se ensinava os pequenos em assuntos da religião, contando histórias bíblicas, cantando e orando. Assistido por sua esposa e a professora, o pastor criou um coro que enriqueceu os cultos como também as festas como os casamentos, p.ex. Aos domingos em que o culto acontecia numa das vilas na região, a esposa e filinha acompanhavam o pastor visitando com ele também doentes e idosos lá fora, estabelecendo um clima de harmonia e confiança na paróquia.
Na ocasião de uma visita em São Leopoldo, Kurt Benno, com um par de colegas do mesmo curso, foi devidamente ordenado ao ministério pastoral pelo presidente do Sínódo Riograndense, D. Hermann Dohms. A ordenação solene tomou lugar no mês de outubro de 1951 - aliás exatamente um ano antes de mihna ordenação ao ministério pastoral; fui ordenado no dia 5 de outubro na em minha cidade natal na Alemanha e cheguei - acompanhado por minha esposa - no Brasil no dia 1º de novembro de 1952.
O colega Eckert voltou para Serra do Cadeado. Não demorou, porém, e a família do pastor teve de passar por um período muito doloroso, quando a primogênita de repente adoeceu de uma enfermidade muito grave e perigosa, caindo logo em coma. Todo mundo ficou comovido com esta situação. Os pais temiam o pior. Até o médico ficou muito cético. Uma noite foram acordados pelas mulheres da OASE, que naquela hora, por solidariedade cristã, cuidavam da menina em coma, um susto enorme. Mas o que diziam foi uma verdadeira mensagem de páscoa, já que era a noite antes da festa: „A menina acordou e pediu água!" Que alegria! A comunidade reunida no culto naquele domingo de páscoa certamente nunca esqueceu o que o pastor disse, quando apareceu no púlpito: „Confesso que não tive tempo de preparar um sermão devido as circunstâncias preocupantes nestes dias e noites. Mas permitam-me contar-lhes uma história ... E contou o que havia acontecido em sua casa nos últimos dias, e depois nesta ultima madrugada. As palavras do pastor eram uma impressionante mensagem da festa da ressurreição de Jesus.
É assim que termina o livro biográfico do amigo Kurt Benno Eckert. Numa das viagens de Serra das Missões que o levou à região da „velha colônia" e para Cachoeira do Sul, ele mencionou que pretende mudar-se de Serra do Cadeado para Ijuí. Logo um membro da diretoria da comunidade de Cachoeira respondia: „Porque não vai assumir esta paróquia, já que não temos pastor atualmente!?" Foi assim que o autor do livro comentado se mudou para a comunidade evangélica de Cachoeira do Sul, que também foi homenageada com a edição de um livro biográfico - Quando Florescem Os Arrozais, Porto Alegre 1994.
Heinz F. Dressel
Nürnberg, Alemanha
Historias narradas para meus netos Cachoeira do Sul,
2009
Apresentação
Neste, nosso mundo moderno, as impressões com as quais diariamente temos que lidar são múltiplas e, consequentemente, em geral meio superficiais, coisas que vêm e vão e aparecem novamente. É por isso que tão facilmente esquecemos dados e fatos realmente importantes em nossa vida. Parece que a memória a respeito da história - inclusive de nossa história particular - não pertence às coisas que mais nos destacam. Quem foram Miquel Arraes ou Carlos Lacerda? Já faz tanto tempo que faleceram! Quem sabe os nomes de seus bisavôs? De que mais carecemos neste mundo marcado pela TV e pelo computador é uma clara noção da história, antes de tudo da própria história: quem sou eu, de onde venho, quem eram meus antepassados, em que circunstâncias particulares, familiares, sociais e políticos eles se desenvolveram?
Lembro-me de livros e documentos muito valiosos, a maioria escritos e publicados no curso dos primeiros 50 anos do século XX, de testemunhas da época, como Alfred Funke, W. Heeren, Gustav Stutzer, Friedrich Wüstner, Carlos H. Hunsche, Heinrich Wilhelm Hunsche, como também da segunda metade do século, Artur Gustav Schmidt, p. ex. Os livros desses autores um tesouro da história não apenas dessas pessoas, mas de períodos da aculturação dos migrantes alemães e da Igreja protestante marcada pela reforma luterana; e dão vivo e ilustrativo testemunho da própria história estatal e nacional no respectivo período.
A obra do Pastor emérito Kurt Benno Eckert enquadra-se honrosamente nesta ilustre série de autores que enriquecem nosso fundo de conhecimento histórico e, com isso, também nossa autopercepção.
O autor nos convida a participar das vivências de seus antepassados da Saxônia, que haviam escolhido justamente o Brasil para lá procurarem seu futuro e edificarem sua vida em tempos difíceis; passaram, inclusive, pelos „anos de chumbo", como o autor denomina a Guerra Mundial de 1914 -18. Ao ouvirem dos acontecimentos no Império do Kaiser Wilhelm II., os homens apresentaram-se perante o cônsul em Joinville para cumprirem seu „dever nacional de defender a pátria" no além-mar. Acontece, porém, que a marinha inglesa patrulhava o atlântico, parava e inspecionava os que atravessavam o oceano prendendo os alemães. Era por isso que o cônsul declarou que nenhuma embarcação partiria do Brasil levando „voluntários da pátria" alemães.
A seguir, narra-nos o autor o seu próprio caminho, da infância em Santa Catarina e no Paraná, de seus tempos de estudante no Rio Grande do Sul, caminho que se cruza com o caminho principal da história global e nacional, marcada, antes de tudo, pela nacionalização, pelos „anos de chumbo" e pela repressão dos imigrantes provenientes de países do „eixo": Alemanha, Itália e Japão.
O P. Eckert nos regala um livro que muito fala de pessoas que também chegamos a conhecer ao ensaiarmos - como „residentes" novatos neste Brasil - os primeiros passos na „serra das Missões", em Tuparendi, Tucunduva, Pratos e Linha Machado, Horizontina, etc. A narrativa do colega Kurt Benno lembrou-nos, inclusive, aquele maravilhoso piano na sala da casa Mundstock; para nós, significava „uma jóia na mata".
Bem no primeiro dia que da Europa chegamos ao Morro do Espelho, em São Leopoldo, ao famoso „Instituto Pré-Teológico"(IPT), meu colega Bertoldo Weber, então professor deste instituto, cumprimentou os dois novatos, o P. Bohnenkamp e a mim, com as palavras um tanto estranhas: „Meus senhores, sem dúvida vocês sequer podem imaginar que acabo de ter lutado contra vocês!" Ele fora membro do contingente brasileiro que, ao lado dos aliados, lutou contra o exército alemão em Monte Cassino, Itália. Fazia apenas 7 anos da derrota do regime de Hitler quando entramos no Brasil em 1952. O passado era ainda muito presente em ambos os continentes.
Também o P. Eckert fala da guerra e dos „teutos", naquela época. Hoje constatamos com certa curiosidade a opinião dos teutos sobre o corpo expedicionário. Perguntavam eles, como o sr. Kurt Benno se lembra: „Porque morrer pelos franceses e britânicos se a guerra praticamente já terminou?" O autor, contudo, lembra também os pastores detidos como também os dias do „povão", com os quebra-quebras, em certas circunstâncias tão populares no país.
Vale destacar: o narrador é testemunha dos acontecimentos de um período a cujos fatos e números em livros de história inspira vida e clareza por deixar nos participar de suas experiências.
O jovem Kurt Benno veio a ser aluno do „Proseminar" (IPT), onde foi educado na primeira turma dos „pastores made in Brazil", que, durante a guerra e o pós-guerra, marcou profundamente os destinos do então „Sínodo Riograndense".
No período anterior, antes de tudo na década 1930 até a fase da „nacionalização", numa Igreja majoritariamente marcada por pastores enviados pela Igreja Evangélica da Alemanha, sentiam-se claramente os reflexos dos acontecimentos no além-mar e, especialmente, o antagonismo ideológico entre os „cristãos germanizantes" („Deutsche Christen") e a Igreja Confessante („Bekennende Kirche"), p. ex. A juventude não ficou à parte destes antagonismos. Neste contexto é muito interessante o que o autor conta sobre suas experiências nos seus estudos no Morro do Espelho. Terminadas as aulas do dia, os alunos se juntavam para cultivar a camaradagem entre si em horas livres as tardias praticando esporte, cantando e dedicando-se ao estudo e à discussão de temas culturais, sociais e patrióticos, preparando-se desta maneira para uma vida marcada pelo civismo. O círculo que os reunia chamava-se o „Ring" - anel ou aliança. Nos dias de festas, o 25 de julho, p. ex. - o „dia da imigração alemã", em seus uniformes, marchavam pelas ruas de São Leopoldo até a praça pública com o monumento do imigrante cantando „Die blauen Dragoner, sie reiten mit klingendem Spiel durch das Tor (...)" Com a „nacionalização" o „Ring" desapareceu, já não houve marchas nem uniformes ou canções „em língua estrangeira". Suspeitava-se do perigo da subversão (...) É conhecida esta história histérica.
O „Ring" não era „a Spiegelberg-SA", como incorretamente o havia caracterizado numa publicação de 1971. Fui devidamente corrigido por colegas que frequentaram o „Proseminar" [Instituto Pré-Teológico] no respectivo período. A ideologia do „Ring" não era nazista; provinha de época bem anterior, quem sabe, dos tempos de Bismarck; foi naquela época que surgiu o hino „Heil dir im Siegerkranz, Retter des Vaterlands ...". Preferia definir de „nacional-patriotismo" a espécie de ideologia predominante entre os tempos da imigração e o auge do fascismo. Resultado do „Kultur-Protestantismus"- protestantismo cultural - da época no país de origem (importado pelos pastores provindo da Alemanha). A outra corrente de pensamento a encontrei, de forma maciça, ao ler velhos Almanaques („Jahrweiser") e edições da revista „EJ", de autoria do P. Erich Knäpper.
Em seu livro sobre a história da comunidade de Cachoeira - Quando Florescem Os Arrozais, Porto Alegre 1994 - o P. Eckert refere-se à 39ª Assembleia Geral do Sínodo no ano de 1932 a narrar: „A conferência principal, a cargo de Prepósito Funcke, dissertou sobre o tema: 'Igreja e tradição étnica'. Foi um tema polêmico. Naqueles anos, todavia, era comum a opinião de que, para preservar os valores do evangelho e da confissão luterana, deviam-se preservar os valores culturais da etnia. O maior perigo, porém, advinha naquele tempo das idéias da doutrina nazista, que procuravam impor uma concepção de mundo diferente da doutrina cristã. O tema ainda seria motivo de muita polêmica, discussão e sofrimento entre os pastores e na Igreja." (S. 64) Sente-se ainda hoje a tensão ideológica onipresente naqueles anos em que se formaram os jovens pastores.
Enquanto estudante do curso de Teologia, o presidente do Sínodo Riograndense enviou a Tuparendi o jovem aluno Kurt Benno, na condição de „substituto" do pastor, detido por ser cidadão alemão. Felizmente a comunidade evangélica da região tinha um excelente presidente, o sr. Lückemeier, que, por iniciativa própria e ao seu risco pessoal, mandou edificar a casa paroquial, oferecendo o projeto já realizado aos membros da pequena comunidade. Este detalhe demonstra a dinâmica desse homem, também em outros contextos - coincidência muito feliz para os teutos evangélicos do lugar!
O narrador fala também do imigrante alemão Willi Steinschen, o „arquivo vivo" da comunidade em formação. Homem culto, mas também representando uma antecipada espécie de hippy. Chegamos a conhecê-lo bem no início de nossa carreira na casa paroquial em Tuparendi, que nos forneceu amparo até que a comunidade de Pratos terminasse nossa futura casa. O Willi gostava de contar coisas da história da comunidade e dos pastores de Santa Rosa, centro maior da região. Falou, p. ex., das aventuras do P. Wolf, mas principalmente do legendário pastor Gustav Hahn.
O seminarista Liesenberg foi não apenas o primeiro „substituto" na comunidade, mas também o primeiro „substituto" preso, apesar de ser cidadão brasileiro; pois foi denunciado por ter falado em língua alemã, rigorosamente proibida na época. Foi preso com toda uma turma de amigos e parentes convidados para festejarem um aniversário na zona rural onde muitas pessoas sequer sabiam falar o vernáculo. Toda aquela turma festejando um aniversário foi levada para Porto Alegre! Foi a benevolência do próprio delegado porto-alegrense que os salvou de maiores dificuldades. Ele os mandou para casa - a 500 km de distância! Tempos difíceis para gente modesta!
O Willi Steinschen, alemão nato, com o presidente da comunidade, o sr. Lückemeier, verdadeiro brasileiro, e outros teutos, foram presos em Santa Rosa. Devido às elevadas despesas da delegacia por causa da alimentação de tantos presos, estes foram postos em liberdade, com exceção do sr. Lückemeier, que foi hostilmente maltratado. Foi com horror que o pessoal se lembra do comportamento dos policiais nos tempos de Getúlio!
O „substituto" Eckert - antes de cada culto dominical - tinha que se apresentar na delegacia para entregar uma lista de todos os participantes do culto. Como saber com antecedência quem participaria do culto? Eckert, utilizando uma máquina de escrever da casa Mundstock, copiou uma lista de todos os membros inscritos e regularmente entregava ao delegado uma cópia desta relação. Foi assim. Dura lex est lex, como haviam aprendido os estudantes no „Proseminar".
Para alguém como nós, que tantas vezes esteve pessoalmente em Linha Machado, primeiro de carroça, depois num velho automóvel marca Chevrolet, ano de construção 1929, tudo que o autor nos conta daquele lugarejo é muito interessante.
Os moradores, diz, teuto-russos „teimosos", formavam uma comunidade difícil; especialmente as „assembléias gerais" gravaram-se em sua memória. Um fator que mais ainda complicou a coisa foi a concorrência da comunidade „missouriana", composta de luteranos fundamentalistas com um pastor oriundo dos Estados Unidos, que tentou transferir aquele incrível fundamentalismo que se conhece de lá, onde rejeitam o conceito científico da evolução e afirmam que esse mundo foi criado no espaço de uma só semana, exatamente há 5.000 anos.
No povoado Pratos as coisas não eram essencialmente melhores. O centro, na rua principal, era formado pela casa comercial Pfitscher. Na rua paralela havia meia dúzia de igrejas: a católica, evangélica, batista e uma igreja russo-ortodoxa de duas torres, igreja fundada por um general russo. A igreja ficou famosa por causa das melodiosas canções litúrgicas dos cossacos; e, pertinho, havia mais uma igreja luterana missouriana fundamentalista. Ao planejar o povoado, os agrimensores reservaram um terreno para cada comunidade religiosa, detalhe impressionante.
Para nós, que somos muito amigos da família Mundstock, o capítulo do livro que dela trata torna-se sumamente interessante. Conta o autor como o „substituto" celebrou seu 22º aniversário na casa Mundstock e como se criaram laços de amizade com a família Mundstock, em que até encontrou sua futura esposa Herta.
Nesse meio tempo a guerra na Europa terminara, mas continuava a exigência de entregar antes dos cultos aquela lista dos participantes e a necessidade de apresentar formalmente um „requerimento" para conseguir a „permissão" para a realização do culto dominical, apesar da diminuição da perseguição de „alemães" e „italianos" no país inteiro. Foi o sr. Lückemeier que conseguiu a dispensa da prática boba do delegado de Santa Rosa. Assim terminaram as besteiras das autoridades regionais.
Um capítulo inteiro do livro é dedicado à D. Helena Mundstock, nossa saudosa comadre. Ela - filha de imigrantes suecos - foi uma pessoa com boa educação escolar e geral, „boa cria", como dizem os gaúchos. Ela aprendeu duas línguas, a língua materna, que era o sueco, e a língua oficial, o português. Havia lido uma série de livros brasileiros na época em moda. Falava a língua alemã devido à convivência com muitos imigrantes de origem alemã, já que no povoado de Guarany havia muitos teuto-russos, e Belo Centro - depois batizado de „Tuparendi" - fora um lugar quase que exclusivamente „alemão".
É comovente como P. Eckert chama a D. Helena a „mãe" dos pastores e de suas famílias, que haviam chegado da Alemanha, também „de trânsito" em Tuparendi, ou cujas senhoras procuraram o Hospital dos irmãos Hase para lá dar vida aos seus filhos, como foi nosso caso. Éramos a primeira família pastoral em Pratos e passamos semanas em Tuparendi, e o nosso primeiro filho, Ulrich, nasceu no Hospital dos doutores Hase porque a D. Helena havia insistido para que minha esposa ficasse na casa dela no período crítico, e não lá em Pratos, „no fim do mundo".
O que Kurt Benno Eckert narra sobre a chegada do Pastor Scheele em Tuparendi no ano de 1948 - 4 anos antes de nossa chegada em Tuparndí e Pratos! - nos lembra nossas próprias experiências na região: numa „assembléia geral" da comunidade, convocada para introduzir o P. Scheele, o P. Gottschald, chegado da direção do Sínodo em São Leopoldo, apresentou o novo pároco. Mas não foi coisa fácil, não: estourou uma discussão sobre o salário proposto pelo Sínodo para o novo pastor. O grupo, descontente, argumentou: O Eckert passou 6 anos aqui e nunca houve discussão nenhuma sobre o salário dele. Ele aceitou o que ele recebia sem reclamação alguma. Agora vem aí um novo pastor e se espera que a gente pague mais do que anteriormente.
O presidente Lückemeier disse mais ou menos: „DEFENDI esta comunidade durante todos estes anos de guerra: o P. Dedekind foi seis vezes preso, e nós componentes da diretoria defendíamos os direitos da comunidade e sobrevivemos. Mas agora eu fico com vergonha! Sugiro que votemos democraticamente e que seja feito o que a maioria decidir." Concordaram e ficou aceito o salário proposto pelo Sínodo Riograndense.
Eckert, a partir deste momento, ficou funcionário da casa Mundstock, onde ganhava 1.500,- mil reis ao mês. Antes, durante os 6 anos na paróquia, recebera apenas 500.- mil reis. (E nós, quando chegamos 4 anos depois a Pratos, em época de inflação galopante, deveríamos receber 2.500 mil reis - mas foi uma luta que nos esmagou ... quem nos substituiu foi um solteiro, muito mais barato ... )
Acontece que por muito tempo, primeiro o governo imperial, depois o republicano, havia completamente abandonado os imigrantes que cultivavam as matas riograndenses. Não providenciou nem escolas, nem professores. Nos núcleos maiores da imigração, como p. ex. na região de São Leopoldo, os poucos pastores tomaram conta da educação escolar dos filhos da comunidade. Na „nova colonia", p. ex. na região do Alto Uruguai, com Santa Rosa, Horizontina, Três de Maio, Três Passos etc., a situação era completamente diferente. Quase não havia pastores, nem professores nem capelas ou escolas. Em consequência, o que costumamos chamar de „cultura geral", era escasso entre a população rural que lutava porá garantir sua subsistência. E havia duas „facções" natas em toda região: o catolicismo, no tempo do império religião oficial e exclusiva, e essa minoria protestante. Além disso, sentia-se a influência do „modernismo" ou da „iluminação", que perpetrou também a colônia teuta. Notava-se uma forte influência do Carlos von Koseritz, com o famoso „Koseritz-Kalender" e outras publicações dele, o impacto da ideologia dos „livres pensadores". Devido a esta realidade sociocultural presente também no interior, na „colonia", desenvolveu-se uma espécie de „confrontação cultural", sem violência, mas com difamações, fato também registrado pelo adolescente Kurt Benno.
Em certos grupos havia demasiada difamação de padres, freiras e pastores. Denominaram escolas evangélicas de „escola dos Mucker", devido ao episódio histórico dos Muckeres no interior de Sapiranga. Difamavam os pastores, „que trabalham só aos domingos, ficando em casa durante a semana ", sem considerar, p. ex., que eles lecionavam na escola comunitária todos os dias úteis ou atendiam filiais afastadas e até muito remotas da sede da paróquia, etc. Quando os pastores, os quase exclusivos educadores da juventude, planejaram construir uma escolinha maior, os críticos apenas reclamaram: quem vai pagar tudo isso? Os colonos! E ninguém lembrou que muitas vezes foi a Obra Gustavo Adolfo, do país de origem, quem carregou o peso maior da construção, etc.
Depois de ter-nos apresentado a história de seus antepassados, imigrantes, colonos e comerciantes, e sua própria história que o levou do Estado do Paraná e Santa Catarina até o Rio Grande do Sul, história fascinante, apresentada com incontáveis estórias interessantíssimas, o autor narra „o restante", a conclusão do curso de teologia, o período ativo do pastor devidamente formado e ordenado e o alcance do status de „emérito", vivendo e escrevendo lá entre sua última comunidade na vida profissional, em Cachoeira do Sul.
Voltaremos ao jovem estudante que já havia servido como „substituto" de pastores impedidos de exercer o ministério por causa da guerra e, depois, no ano de 1948, como assistente comercial da casa Mundstock e feliz pai da filha primogênita Clarissa, em Tuparendi: Quando, depois de tempos difíceis, no Morro do Espelho em São Leopoldo, a „Escola de Teologia" começou de funcionar novamente, o Kurt Benno em 1949 inscreveu-se no terceiro semestre. Formou-se em questão de dois anos, estudando muito e com seus quatro companheiros de curso - entre eles o Arno Wrasse e o Erdmann Goetz - lendo livros teológicos dia e noite. Entre os professores encontraram-se, além do diretor, D. Hermann Dohms, os pastores Heinrich Höhn, Ernesto Schlieper e Bertoldo Weber (aquele que fizera parte do corpo de expedicionários na Itália), para mencionar apenas estes. Havia apenas 20 estudantes, muitos deles encontramos ainda lá quando chegamos ao IPT em 1952 da Alemanha. Tudo era bastante primitivo: a Escola de Teologia não tinha casa própria; os estudantes ocupavam salas de reunião, o porão do Centro de Impressos e a biblioteca do Sínodo Riograndense; dormiam nas casas dos professores e frequentavam a sala de refeições do Instituto Pré-Teológico. O Kurt Benno, ao escrever sua tese final, não encontrou nenhum livro do famoso professor Karl Barth na pobre biblioteca sinodal - onde a maioria de livros era da herança do pastor Rotermund. Finalmente ele conseguiu um tomo da „Dogmatica" dele na rica biblioteca dos jesuítas, cujo seminário encontrava-se na vizinhança do Morro do Espelho.
Com o diploma no bolso, em 1951 o colega Eckert foi chamado para servir na comunidade de Serra do Cadeado, pertinho da cidade de Ijuí, que naquela época era o centro administrativo e comercial absoluto na região do Alto Uruguai. Foi lá, na casa paroquial da comunidade evangélica de Ijuí que cheguei a conhecer o Kurt Benno ao visitar a família do pastor Jost, que era o pastor regional daquela enorme região frutífera.
Enviado à paróquia de Serra do Cadeado, lugar difícil, pois existia muita desunião na comunidade naquele momento, o jovem pastor hospedou-se no hotel, pois não havia casa paroquial naquele momento. Foi encarregado, além do pastorado, com a direção da escola evangélica. Por não haver locomoção oferecida pela comunidade, Kurt Benno adquiriu uma „aranha" com que visitava os membros fora do lugar em dias de sol; quando chovia, com as estradas de terra vermelha intransitáveis, ele ia a cavalo mesmo, como a maioria dos colonos.
Passados uns meses, a comunidade ofereceu uma casa ao pastor e a professora da escola da comunidade, que não tinha outro amparo; o Kurt Benno chamou sua esposa com a filinha Clarissa de Tuparendi e em conjunto cuidaram da comunidade. A esposa do pastor logo foi aceita pela comunidade, e muita gente veio para conversar com ela, antes de aproximar-se com seus assuntos ao pastor. Não demorou até que também a desunião entre os membros e a diretoria da comunidade desapareceu, e se criou um clima de paz e tranquilidade no povo.
Na hora do culto dominical a senhora do pároco reunia as crianças numa sala para lidar na „escola dominical", uma reunião onde se ensinava os pequenos em assuntos da religião, contando histórias bíblicas, cantando e orando. Assistido por sua esposa e a professora, o pastor criou um coro que enriqueceu os cultos como também as festas como os casamentos, p.ex. Aos domingos em que o culto acontecia numa das vilas na região, a esposa e filinha acompanhavam o pastor visitando com ele também doentes e idosos lá fora, estabelecendo um clima de harmonia e confiança na paróquia.
Na ocasião de uma visita em São Leopoldo, Kurt Benno, com um par de colegas do mesmo curso, foi devidamente ordenado ao ministério pastoral pelo presidente do Sínódo Riograndense, D. Hermann Dohms. A ordenação solene tomou lugar no mês de outubro de 1951 - aliás exatamente um ano antes de mihna ordenação ao ministério pastoral; fui ordenado no dia 5 de outubro na em minha cidade natal na Alemanha e cheguei - acompanhado por minha esposa - no Brasil no dia 1º de novembro de 1952.
O colega Eckert voltou para Serra do Cadeado. Não demorou, porém, e a família do pastor teve de passar por um período muito doloroso, quando a primogênita de repente adoeceu de uma enfermidade muito grave e perigosa, caindo logo em coma. Todo mundo ficou comovido com esta situação. Os pais temiam o pior. Até o médico ficou muito cético. Uma noite foram acordados pelas mulheres da OASE, que naquela hora, por solidariedade cristã, cuidavam da menina em coma, um susto enorme. Mas o que diziam foi uma verdadeira mensagem de páscoa, já que era a noite antes da festa: „A menina acordou e pediu água!" Que alegria! A comunidade reunida no culto naquele domingo de páscoa certamente nunca esqueceu o que o pastor disse, quando apareceu no púlpito: „Confesso que não tive tempo de preparar um sermão devido as circunstâncias preocupantes nestes dias e noites. Mas permitam-me contar-lhes uma história ... E contou o que havia acontecido em sua casa nos últimos dias, e depois nesta ultima madrugada. As palavras do pastor eram uma impressionante mensagem da festa da ressurreição de Jesus.
É assim que termina o livro biográfico do amigo Kurt Benno Eckert. Numa das viagens de Serra das Missões que o levou à região da „velha colônia" e para Cachoeira do Sul, ele mencionou que pretende mudar-se de Serra do Cadeado para Ijuí. Logo um membro da diretoria da comunidade de Cachoeira respondia: „Porque não vai assumir esta paróquia, já que não temos pastor atualmente!?" Foi assim que o autor do livro comentado se mudou para a comunidade evangélica de Cachoeira do Sul, que também foi homenageada com a edição de um livro biográfico - Quando Florescem Os Arrozais, Porto Alegre 1994.
Heinz F. Dressel
Nürnberg, Alemanha
Sonntag, 27. Juni 2010
O 1º de abril de 1964 em Dois Irmãos - RS
Heinz F. Dressel
Na páscoa do ano de 1964 (29 de Março) quase todo mundo esperava qualquer evento grave na vida da nação.
Apesar de preparados, ao tomarmos conhecimento pela Rádio Gaúcha, na terça-feira, 31 de março, pelas 22 horas da noite, que as tropas do general Morão estavam marchando de Belo Horizonte rumo à cidade do Rio de Janeiro, ficamos profundamente chocados. Até as 2 horas da madrugada sempre surgiram novas notícias alarmantes.
Na minha agenda profissional do ano de 1964 encontra-se uma anotação sublinhada a lápis vermelho: GOLPE DO ESTADO DE MINAS GERAIS.
O 3º Exército, responsável pela segurança da região sul do país, havia imediatamente colocado suas „tropas táticas" ao longo da BR-2, artéria principal do trânsito entre os Estados do Rio Grande do Sul e de Santa Catarina como medida de proteção do território do Estado de Rio Grande do Sul.
No dia 2 de abril anotei na agenda:
7 horas: fala Meneghetti.
golpe da esquerda
interdição da comunicação pelos meios de informação
começo da „Legalidade 2, Brizola"
Imediatamente após uma proclamação do governador riograndense Ildo Meneghetti começou a falar o general Ladário Teles. Depois o Brizola declarou a "2ª LEGALIDADE" - o segundo movimento em prol do respeito à legalidade do governo, ou seja, ao Presidente da República, João Goulart.
O presidente João Goulart havia providenciado a presença do general Ladário no Estado do Rio Grande do Sul para de que fossem devidamente defendidas as instituições legais. Acontece que o general Galhardo, até então chefe do 3º Exército, havia sido deposto, já que a posição política dele não estava suficientemente clara. Depois de deposto, viajou ao Rio. Brizola mandou ocupar as rádios e emissoras de TV.
Até às 10 horas da manhã vigeu uma interdição de comunicação pelos meios de informação. Pontualmente às 10 horas o general Ladário mandou promulgar uma mensagem dirigida à população de toda região militar circunscrita ao 3º Exército, ou seja, Rio Grande do Sul, Santa Catarina e Paraná.
A „Brigada Militar", um contingente da Polícia Militar, subordinada ao governo do Estado de Rio Grande do Sul, foi integrada ao exército nacional - uma ordem que provocou o imediato protesto do Governador do Estado Ildo Meneghetti, que havia transferido a sede do governo para Passo Fundo.
O general Ladário declarou sua disposição de lutar em favor do restabelecimento da lei e ordem em todo território da república com palavras como:
„O poder satânico dos privilégios não conseguirá de novo tirar a bandeira das reformas das mãos do povo. Para este povo lutaremos unidos, exército e povo juntos … Tenho certeza e confiança de que nossa causa é santa e que ninguém nos pode roubar a vitória, que é nossa."
Em seguida falava Leonel Brizola com a intenção de conjurar o mito dos „grupos dos onze". Um de seus admiradores em Dois Irmãos havia-se aproximado de mim uns dias antes, na sexta-feira-santa, avisado: "Os militares em São Leopoldo estão bem informados sobre sua posição política!" Parece, que o departamento de inteligência militar havia funcionado de forma excelente (o chefe do 19º regimento de infantaria, tenente Coronel Oswaldo Nunes era conhecido como admirador do governo do Jango.) O quartel estava em prontidão a aguardar ordens. Neste meio tempo examinava-se as reservas de armas e munição estocados na 3ª região militar com o resultado de que havia 20.000 armas de fogo mais 6.000.000 de tiros de munição.
Pelas 16 horas de tarde o presidente Goulart aterrisou em Porto Alegre. Em Brasília, neste meio tempo, o parlamento declarou vaga a posição mais alta da República.
No Rio Grande do Sul, o deputado Brizola, apoiado pelo chefe da 3ª região militar, chamou o povo às armas.
O ministro de guerra, neste meio tempo, enviou tropas rumo à região sul do país.
O governador Meneghetti, com sede provisória em Passo Fundo, anunciou a marcha de uma tropa de 5.000 homens, reforçados por um contingente de voluntários, rumo a Porto Alegre, apelando ao general Ladário que este reconhecesse a realidade e evitasse qualquer derramamento de sangue inocente.
Na tarde daquele dia, antes de Goulart embarcar e deixar o país, acompanhamos num aparelho de rádio transistor nas mãos o famoso comício na Praça da Prefeitura em Porto Alegre. Brizola instigou os suboficiais e sargentos a atacarem seus oficiais – "e seja à unha" - caso estes não aceitassem a liderança dele nesta luta. Neste caso os sargentos deveriam assumir o comando da tropa, afim de garantir a vitória da causa nacional.
Brizola anunciou a formação de uma „milícia popular". Cada vez que mencionava o nome do governador Meneghetti e dos „conservadores", a multidão gritava: "paredão, paredão!"
Durante a noite seguinte resolvi fazer tudo a meu alcance para impossibilitar qualquer tipo de confrontação dentro dos limites de minha paróquia de Dois Irmãos. Queria tentar evitar situações em que, por exemplo, jovens inocentes se deixassem atrair pela idéia de formar um grupo desta „milícia popular". Resolvi fazer tudo que possível para evitar que entre esses colonos, naquela época politicamente pouco esclarecidos, fosse derramado sangue inocente (e a palavra "inocente" vem de "não ter noção de nada").
Eu havia escutado os repetidos apelos de Brizola para formar "milícias". Graças a meus contatos com a esquerda radical, havia tomado conhecimento da existência de lugares onde havia núcleos onde se cogitava a formação de clandestinos grupos de extremistas - armados ou ainda não armados. Fiquei preocupado ao pensar nas possíveis intenções de um amigo da casa, líder dos petebistas no lugar, mas exercendo sua profissão na capital do Estado; ele era capaz de aparecer de repente em Dois Irmãos com a idéia de formar um destes grupos. Tive conhecimento de que em outras cidades já estavam ocupadas prefeituras e emissoras de rádio por tais grupos. Até hoje não se sabe com exatidão o número destes „grupos dos onze" existentes neste Brasil, mas é um fato mesmo que o apelo do Brizola foi ouvido em praticamente todos os Estados da República e não apenas no Rio Grande do Sul. A repercussão também em círculos do PCB, inclusive em grupos de dissidentes do PCB - e não apenas no PTB - era surpreendente.
Calculei que Jango talvez pudesse se manter em Porto Alegre por mais ou menos duas semanas ao máximo. Esta avaliação me motivou no dia 2 de abril a procurar o prefeito para falar com ele sobre a situação atual do país. Perguntei quem nesta situação caótica governava de fato: o governador encontrava-se "incomunicável" em Passo Fundo, o Brizola na capital do Estado, aproveitando-se dos meios de comunicação indispensáveis; perguntei, então, quem era que de fato governava, e quem governava em nosso município de Dois Irmãos: o prefeito ou, quem sabe, o delegado de polícia da localidade (que era admirador fervente do Brizola)? E, perguntei, quem é que governava o Estado de Rio Grande do Sul - o Meneghetti, o João Goulart, ou Leonel Brizola com o 3º Exército?
A resposta do homem revelava o real tamanho da confusão e do medo do clássico cidadão humilde e obediente da zona rural ou semirural: "Quando o pessoal lá em Porto Alegre manda ordens, somos obrigados de cumprir as ordens que deles recebemos." O prefeito continuou falando lamentando: "Nunca antes passamos por uma situação destas, é a primeira vez em toda minha vida! Não sei o que eu devo fazer. Na outra vez, em 1961, durante o Primeiro Movimento da Legalidade, eles haviam nos mandados instruções da capital do Estado." Respondi: "O senhor não é comunista e eu o sou tampouco, e também os nossos colonos não são. A Igreja Católica ainda não se manifestou, mas ela também não defende a bandeira comunista, por isso não devemos permitir que uma minoria eventualmente produza caos e desordem neste município; não devemos permitir que venha uma minoria com o propósito de pôr os moradores em armas arriscando que corra sangue inocente num embate irracional. Por isso temos o dever de impor as regras do jogo e proibir que alguém apareça na rua armado. Quem vai à rua com uma arma na mão vai para a cadeia!"
O prefeito ficou contente com a orientação recebida e fez apologias por motivo de sua inexperiência, e disse que a atual situação significava para ele algo completamente novo e desconhecido. Depois disso perguntou-me: "Como vou aplicar na prática este conceito que ora discutimos?" Aconselhei que evitasse discutir o assunto com o chefe da polícia, que apenas o visitasse e declarasse o mesmo que declarou o prefeito de Porto Alegre, Sereno Chaise, durante aquele comício da Praça da Prefeitura: "Aqui neste município sou eu quem manda e quem garante a ordem! Eu não tolero que alguém ande armado pelas ruas da cidade. Quem não obedece, vai ser preso pela polícia e marcha instantaneamente para a cadeia!"
O prefeito me prometeu convocar ainda na mesma tarde os vereadores e convidar também os religiosos das três comunidades sediadas na cidade. Eu ainda ofereci ir com o prefeito no mesmo dia ao quartel da infantaria em São Leopoldo para conversarmos com os militares.
Graças a deus, pelas 13.30 horas, a Radio Guaíba divulgou a notícia da decisão do presidente João Goulart de abandonar o país para evitar uma guerra civil com muitos mortos - grandeza gaúcha!
Seja-me permitido acrescentar um episódio típico que ocorreu nos primeiros dias de abril de 1964 em Dois Irmãos:
Alguns dias depois do golpe parou em frente à delegacia de polícia - pertinho da casa paroquial – um comboio de cinco veículos: um jipe, uma van e três caminhões cheios de soldados vertidos de uniforme de combate e fortemente armados. O objetivo deles era procurar e prender comunistas. Este tipo de "blitz" com o objetivo de capturar militantes daqueles misteriosos "grupos dos onze" também em lugarejos muito remotos eram freqüentes naqueles dias pós-golpe (Direito à Memória e à Verdade, p.485)
Na calçada e na rua à frente da delegacia, vis-à-vis do terreno da Comunidade Evangélica, estava um aglomerado de militares. Atravessei a rua e perguntei, brincando com os soldados, se porventura sua visita tinha o objetivo de gozar de um dos famosos e suculentos churrascos do lugar. Os praças não reagiram e ficaram calados.
Neste meio tempo havia chegado à delegacia de polícia também o prefeito. Cumprimentei-o e perguntei qual era Ia razão desta invasão castrense. A resposta reconfirmou exatamente o que me havia preocupado: "Eles têm ordem de caçar comunistas, todos os comunistas comprovados e subversivos que moram no município." Respondi: "Muito bem, todo mundo sabe que não tem este tipo de gente aqui." E adicionei, para o comandante da tropa ouvir: "Durante os dias da crise reinou calma absoluta nesta cidade. Além disso, o senhor prefeito havia tomado providencias para evitar qualquer perturbação da ordem."
O prefeito, seu Walter Fleck, mais uma vez me agradeceu a assistência prestada, e os "caçadores de comunistas" foram-se rumo a São Leopoldo sem terem caçado nada e ninguém. No contexto deste episódio lembro-me ainda bem de um momento meio engraçado: o jipe do comandante só se pôs em movimento depois de empurrado com muitos esforços...
Na páscoa do ano de 1964 (29 de Março) quase todo mundo esperava qualquer evento grave na vida da nação.
Apesar de preparados, ao tomarmos conhecimento pela Rádio Gaúcha, na terça-feira, 31 de março, pelas 22 horas da noite, que as tropas do general Morão estavam marchando de Belo Horizonte rumo à cidade do Rio de Janeiro, ficamos profundamente chocados. Até as 2 horas da madrugada sempre surgiram novas notícias alarmantes.
Na minha agenda profissional do ano de 1964 encontra-se uma anotação sublinhada a lápis vermelho: GOLPE DO ESTADO DE MINAS GERAIS.
O 3º Exército, responsável pela segurança da região sul do país, havia imediatamente colocado suas „tropas táticas" ao longo da BR-2, artéria principal do trânsito entre os Estados do Rio Grande do Sul e de Santa Catarina como medida de proteção do território do Estado de Rio Grande do Sul.
No dia 2 de abril anotei na agenda:
7 horas: fala Meneghetti.
golpe da esquerda
interdição da comunicação pelos meios de informação
começo da „Legalidade 2, Brizola"
Imediatamente após uma proclamação do governador riograndense Ildo Meneghetti começou a falar o general Ladário Teles. Depois o Brizola declarou a "2ª LEGALIDADE" - o segundo movimento em prol do respeito à legalidade do governo, ou seja, ao Presidente da República, João Goulart.
O presidente João Goulart havia providenciado a presença do general Ladário no Estado do Rio Grande do Sul para de que fossem devidamente defendidas as instituições legais. Acontece que o general Galhardo, até então chefe do 3º Exército, havia sido deposto, já que a posição política dele não estava suficientemente clara. Depois de deposto, viajou ao Rio. Brizola mandou ocupar as rádios e emissoras de TV.
Até às 10 horas da manhã vigeu uma interdição de comunicação pelos meios de informação. Pontualmente às 10 horas o general Ladário mandou promulgar uma mensagem dirigida à população de toda região militar circunscrita ao 3º Exército, ou seja, Rio Grande do Sul, Santa Catarina e Paraná.
A „Brigada Militar", um contingente da Polícia Militar, subordinada ao governo do Estado de Rio Grande do Sul, foi integrada ao exército nacional - uma ordem que provocou o imediato protesto do Governador do Estado Ildo Meneghetti, que havia transferido a sede do governo para Passo Fundo.
O general Ladário declarou sua disposição de lutar em favor do restabelecimento da lei e ordem em todo território da república com palavras como:
„O poder satânico dos privilégios não conseguirá de novo tirar a bandeira das reformas das mãos do povo. Para este povo lutaremos unidos, exército e povo juntos … Tenho certeza e confiança de que nossa causa é santa e que ninguém nos pode roubar a vitória, que é nossa."
Em seguida falava Leonel Brizola com a intenção de conjurar o mito dos „grupos dos onze". Um de seus admiradores em Dois Irmãos havia-se aproximado de mim uns dias antes, na sexta-feira-santa, avisado: "Os militares em São Leopoldo estão bem informados sobre sua posição política!" Parece, que o departamento de inteligência militar havia funcionado de forma excelente (o chefe do 19º regimento de infantaria, tenente Coronel Oswaldo Nunes era conhecido como admirador do governo do Jango.) O quartel estava em prontidão a aguardar ordens. Neste meio tempo examinava-se as reservas de armas e munição estocados na 3ª região militar com o resultado de que havia 20.000 armas de fogo mais 6.000.000 de tiros de munição.
Pelas 16 horas de tarde o presidente Goulart aterrisou em Porto Alegre. Em Brasília, neste meio tempo, o parlamento declarou vaga a posição mais alta da República.
No Rio Grande do Sul, o deputado Brizola, apoiado pelo chefe da 3ª região militar, chamou o povo às armas.
O ministro de guerra, neste meio tempo, enviou tropas rumo à região sul do país.
O governador Meneghetti, com sede provisória em Passo Fundo, anunciou a marcha de uma tropa de 5.000 homens, reforçados por um contingente de voluntários, rumo a Porto Alegre, apelando ao general Ladário que este reconhecesse a realidade e evitasse qualquer derramamento de sangue inocente.
Na tarde daquele dia, antes de Goulart embarcar e deixar o país, acompanhamos num aparelho de rádio transistor nas mãos o famoso comício na Praça da Prefeitura em Porto Alegre. Brizola instigou os suboficiais e sargentos a atacarem seus oficiais – "e seja à unha" - caso estes não aceitassem a liderança dele nesta luta. Neste caso os sargentos deveriam assumir o comando da tropa, afim de garantir a vitória da causa nacional.
Brizola anunciou a formação de uma „milícia popular". Cada vez que mencionava o nome do governador Meneghetti e dos „conservadores", a multidão gritava: "paredão, paredão!"
Durante a noite seguinte resolvi fazer tudo a meu alcance para impossibilitar qualquer tipo de confrontação dentro dos limites de minha paróquia de Dois Irmãos. Queria tentar evitar situações em que, por exemplo, jovens inocentes se deixassem atrair pela idéia de formar um grupo desta „milícia popular". Resolvi fazer tudo que possível para evitar que entre esses colonos, naquela época politicamente pouco esclarecidos, fosse derramado sangue inocente (e a palavra "inocente" vem de "não ter noção de nada").
Eu havia escutado os repetidos apelos de Brizola para formar "milícias". Graças a meus contatos com a esquerda radical, havia tomado conhecimento da existência de lugares onde havia núcleos onde se cogitava a formação de clandestinos grupos de extremistas - armados ou ainda não armados. Fiquei preocupado ao pensar nas possíveis intenções de um amigo da casa, líder dos petebistas no lugar, mas exercendo sua profissão na capital do Estado; ele era capaz de aparecer de repente em Dois Irmãos com a idéia de formar um destes grupos. Tive conhecimento de que em outras cidades já estavam ocupadas prefeituras e emissoras de rádio por tais grupos. Até hoje não se sabe com exatidão o número destes „grupos dos onze" existentes neste Brasil, mas é um fato mesmo que o apelo do Brizola foi ouvido em praticamente todos os Estados da República e não apenas no Rio Grande do Sul. A repercussão também em círculos do PCB, inclusive em grupos de dissidentes do PCB - e não apenas no PTB - era surpreendente.
Calculei que Jango talvez pudesse se manter em Porto Alegre por mais ou menos duas semanas ao máximo. Esta avaliação me motivou no dia 2 de abril a procurar o prefeito para falar com ele sobre a situação atual do país. Perguntei quem nesta situação caótica governava de fato: o governador encontrava-se "incomunicável" em Passo Fundo, o Brizola na capital do Estado, aproveitando-se dos meios de comunicação indispensáveis; perguntei, então, quem era que de fato governava, e quem governava em nosso município de Dois Irmãos: o prefeito ou, quem sabe, o delegado de polícia da localidade (que era admirador fervente do Brizola)? E, perguntei, quem é que governava o Estado de Rio Grande do Sul - o Meneghetti, o João Goulart, ou Leonel Brizola com o 3º Exército?
A resposta do homem revelava o real tamanho da confusão e do medo do clássico cidadão humilde e obediente da zona rural ou semirural: "Quando o pessoal lá em Porto Alegre manda ordens, somos obrigados de cumprir as ordens que deles recebemos." O prefeito continuou falando lamentando: "Nunca antes passamos por uma situação destas, é a primeira vez em toda minha vida! Não sei o que eu devo fazer. Na outra vez, em 1961, durante o Primeiro Movimento da Legalidade, eles haviam nos mandados instruções da capital do Estado." Respondi: "O senhor não é comunista e eu o sou tampouco, e também os nossos colonos não são. A Igreja Católica ainda não se manifestou, mas ela também não defende a bandeira comunista, por isso não devemos permitir que uma minoria eventualmente produza caos e desordem neste município; não devemos permitir que venha uma minoria com o propósito de pôr os moradores em armas arriscando que corra sangue inocente num embate irracional. Por isso temos o dever de impor as regras do jogo e proibir que alguém apareça na rua armado. Quem vai à rua com uma arma na mão vai para a cadeia!"
O prefeito ficou contente com a orientação recebida e fez apologias por motivo de sua inexperiência, e disse que a atual situação significava para ele algo completamente novo e desconhecido. Depois disso perguntou-me: "Como vou aplicar na prática este conceito que ora discutimos?" Aconselhei que evitasse discutir o assunto com o chefe da polícia, que apenas o visitasse e declarasse o mesmo que declarou o prefeito de Porto Alegre, Sereno Chaise, durante aquele comício da Praça da Prefeitura: "Aqui neste município sou eu quem manda e quem garante a ordem! Eu não tolero que alguém ande armado pelas ruas da cidade. Quem não obedece, vai ser preso pela polícia e marcha instantaneamente para a cadeia!"
O prefeito me prometeu convocar ainda na mesma tarde os vereadores e convidar também os religiosos das três comunidades sediadas na cidade. Eu ainda ofereci ir com o prefeito no mesmo dia ao quartel da infantaria em São Leopoldo para conversarmos com os militares.
Graças a deus, pelas 13.30 horas, a Radio Guaíba divulgou a notícia da decisão do presidente João Goulart de abandonar o país para evitar uma guerra civil com muitos mortos - grandeza gaúcha!
Seja-me permitido acrescentar um episódio típico que ocorreu nos primeiros dias de abril de 1964 em Dois Irmãos:
Alguns dias depois do golpe parou em frente à delegacia de polícia - pertinho da casa paroquial – um comboio de cinco veículos: um jipe, uma van e três caminhões cheios de soldados vertidos de uniforme de combate e fortemente armados. O objetivo deles era procurar e prender comunistas. Este tipo de "blitz" com o objetivo de capturar militantes daqueles misteriosos "grupos dos onze" também em lugarejos muito remotos eram freqüentes naqueles dias pós-golpe (Direito à Memória e à Verdade, p.485)
Na calçada e na rua à frente da delegacia, vis-à-vis do terreno da Comunidade Evangélica, estava um aglomerado de militares. Atravessei a rua e perguntei, brincando com os soldados, se porventura sua visita tinha o objetivo de gozar de um dos famosos e suculentos churrascos do lugar. Os praças não reagiram e ficaram calados.
Neste meio tempo havia chegado à delegacia de polícia também o prefeito. Cumprimentei-o e perguntei qual era Ia razão desta invasão castrense. A resposta reconfirmou exatamente o que me havia preocupado: "Eles têm ordem de caçar comunistas, todos os comunistas comprovados e subversivos que moram no município." Respondi: "Muito bem, todo mundo sabe que não tem este tipo de gente aqui." E adicionei, para o comandante da tropa ouvir: "Durante os dias da crise reinou calma absoluta nesta cidade. Além disso, o senhor prefeito havia tomado providencias para evitar qualquer perturbação da ordem."
O prefeito, seu Walter Fleck, mais uma vez me agradeceu a assistência prestada, e os "caçadores de comunistas" foram-se rumo a São Leopoldo sem terem caçado nada e ninguém. No contexto deste episódio lembro-me ainda bem de um momento meio engraçado: o jipe do comandante só se pôs em movimento depois de empurrado com muitos esforços...
Donnerstag, 24. Juni 2010
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